23.04.2013

Bitterböser Nachgeschmack

Daß der Transfer von Mario Götze ausgerechnet jetzt veröffentlicht wurde, hat einen bitterbösen Nachgeschmack. Laut Informationen des ZDF kamen die Informationen aus München. "Vom Timing her ein Foul am deutschen Fußball, bei dem es nur Verlierer gibt."

http://www.zdf.de/

Zudem haben die Offiziellen von Bayern München nicht über Mario Götze mit Borussia Dortmund kommuniziert.

Für das Image von Bayern München wird das sicherlich nicht zuträglich sein. Erst die Nachricht, Hoeneß hätte 12 Jahre lang ein Konto in der Schweiz unterhalten, für das er keine Kapitalertragssteuern entrichtete, mit einem Schuldeingeständnis erster Güte und nun das.

"Kaum verwunderlich, bei Bekanntheit und Einzigartigkeit sind die Bayern spitze, aber beim Image bestenfalls Mittelmaß." heißt es beim Mafo.de Markenranking, mit einer klaren Tabellenführung für Borussia Dortmund. Scheint so, als würde sich dieser Trend sogar nocht verstärken, obwohl die Bayern in dieser Saison eine äußerst erfolgreiche Saison spielen.

Der Wert der Marke BVB  

Auch der  Kommentar der Süddeutschen hat es in sich:

http://www.sueddeutsche.de/

"Überrascht über die Wucht der moralingesäuerten Diskussion um ihren steuersündigen Präsidenten haben die Münchner wohl recht gezielt einen Transfercoup hinausposaunt..."

http://www.welt.de/

Zumal jeden Tag neue Nachrichten zum Fall Hoeneß herauskommen:
Richter erließ am 20.3.2013 vorläufigen Haftbefehl gegen Hoeneß, er kam gegen eine Kaution von 5 Millionen Euro frei. Es ist ein ernsthafter Hinweis, daß die Selbstanzeige nicht strafbefreiend sein könnte.

http://www.sueddeutsche.de/


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